Neues erfahren - Yeni deneyim
Unser Partnerschulprojekt geht ins dritte Jahr!
Neuer Schüleraustausch
Im September 2011 findet der nächste Schüleraustausch statt. Wir haben auch eine neue Partnerschule gefunden.
BERICHT ÜBER DIE TÜRKEIREISE VOM 4.10.-17.10.2010
Das "Schulpartnerschaftsprojekt" zwischen der Otto-Wels- Grundschule, Berlin Kreuzberg und der A. Köksaloglu Ilkögretim Okulu, Istanbul
kann in diesem Jahr wieder auf einen erfolgreichen Durchgang zurückblicken.
Schüler aus Istanbul und Berlin trafen sich mit ihren Lehrern in der Begegnungsstätte Afacan.
Anschließend fuhren sie noch für fünf Tage nach Istanbul, wo die Kinder aus Berlin Gäste der Familien aus Istanbul waren.
In den zwei Wochen unserer Begegnung machten Schüler wie auch Lehrer gemeinsam beeindruckende Lernerfahrungen,
die für die weitere schulische Entwicklung der Schüler sicher prägend sind.
Das große Interesse auf beiden Seiten führte dazu, dass alle Beteiligten auf vielfältige Weise viel voneinander lernen konnten.
Der tägliche Austausch, das interessante Programm mit den vielen Kommunikationsspielen zur interkulturellen Verständigung löste große
Begeisterung aus und verstärkte das Wir-Gefühl. Sehr schnell entstanden Freundschaften und Interesse füreinander.

Des Weiteren konnten die Kinder durch das Programm auch viel über die Begegnungsstätte Afacan und die Umgebung erfahren.
Wanderungen in der Umgebung und der Besuch eines kleinen Hafenstädtchens gaben den Schülern Einblicke in die geografische
Lage und die Lebensweise der Menschen dieser ländlichen Region.
Ein Höhepunkt dieses Teils der Reise war die Tagesfahrt nach Bergama und die Besichtigung der
Ausgrabungsstätte Pergamon. Die Berliner Schüler waren schon durch einen Besuch im Pergamon-Museum
darauf vorbereitet worden. Alle Schüler waren sehr beeindruckt von der Anlage und den akustischen Möglichkeiten des Theaters.
Auch der anschließende Besuch im Basar von Bergama stieß auf großes Interesse. Die Kinder waren von dem großen Angebot an
Waren und der Möglichkeit des Handelns angetan.
Die folgenden Tage in Istanbul schlossen sich ohne einen Bruch an die Tage in Afacan an.
Die Kinder kannten sich inzwischen durch die aktiven Tage in Afacan sehr gut, so dass der Aufenthalt in den Familien
keine Schwierigkeiten mehr machte. Im Gegenteil, sie waren neugierig auf die Familien und die Stadt Istanbul, die sie noch nicht kannten.
Die Kollegen aus Istanbul boten uns ein umfangreiches Programm:

Wir erlebten einen Schulalltag in der Schule der Schüler und wurden mit herzlich von der Schulleitung und dem Kollegium aufgenommen.
Auch die Besuche bei den Familien waren beeindruckend. Die Eltern nahmen unsere Kinder fürsorglich auf und
versuchten ihnen einiges aus ihrem Leben und ihrer Umgebung zu vermitteln.
Auf einer gemeinsamen Besichtigungstour durch Istanbul bekamen wir einen Einblick über die
Größe dieser Stadt, die vielen unterschiedlichen Menschen mit ihren unterschiedlichen Lebensgewohnheiten
und die wunderschönen alten Bauwerke, von denen wir einige besichtigten.
Die Berliner Kinder waren als Großstadtkinder von der Vielfältigkeit dieser Stadt sehr beeindruckt.
Leider musste die geplante Bosporus- Schifffahrt wegen der schlechten Wetterlage ausfallen.
Doch die Kollegen aus Istanbul fanden einen kindgemäßen Ersatz in einem Spielecenter, den die Schüler sehr genossen.
Abschließend kann man sagen, dass die Schulleitung und das Kollegium der Istanbuler Schule auch wie wir an einem
Austausch interessiert sind.
Begegnungen mit dem Bezirksschulrat und dem Bildungsminister von Istanbul machten dies
darüber hinaus deutlich.
Die Berliner Gruppe genoss neben den vielen neuen Eindrücken die Aufmerksamkeit und berichtete
ihrerseits viel über ihr Leben und ihre Stadt Berlin.
Wir konnten erfahren, dass die Begegnungsstätte Afacan ihrem Anspruch als interkulturelle Begegnungsstätte
im hohen Maß gerecht wird. Die Zielsetzug, voneinander zu lernen, Altes und Neues zu erfahren,
konnten wir deutlich spüren und wurden diesbezüglich sehr unterstützt. Wir konnten erleben, wie der Anspruch "Wer sich kennt, ist sich nicht mehr fremd" sich auf unsere Schüler auswirkte, ihr Bewusstsein und Interesse für eine ihnen neue Dimension öffnete.
Wir möchten an dieser Stelle auch sehr
Herrn Stolz für die sehr kompetente und einfühlsame Programmgestaltung
danken, ohne die diese Erfahrungen nicht in diesem hohen Maße erreicht worden wären.
Des Weiteren möchten wir uns auch bei
Herrn Buyurucu für seine stetige Dolmetschertätigkeit
und seine hervorragende Kooperation als Teammitglied bedanken, die sehr zum Erfolg der Reise beitrug.
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